Für wen ist die Private Krankenzusatzversicherung sinnvoll?

Für jeden Arbeitnehmer besteht die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Arbeitnehmer die viel Geld verdienen und deren Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt, können sich von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen und in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Darüber hinaus sind Beamte und Selbstständige sowie andere Personen, die nicht gesetzlich versichert sind in der privaten Krankenversicherung.
Die Vorteile der privaten Krankenversicherung sind das höhere und umfassende Leistungsniveau, im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen. Das heißt zum Beispiel: bessere Unterbringung und Versorgung in Krankenhäusern, bevorzugte Behandlung bei niedergelassenen Ärzten und die Übernahme sämtlicher Kosten die durch eine Erkrankung entstehen. Die Kosten für Arzneien und medizinisch erforderliche Hilfsmittel, wie Brillen, Gehhilfen, Massagen, Krankengymnastik werden von den privaten Krankenversicherungen, im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenversicherungen, komplett übernommen.
Die Beiträge für die private Krankenversicherung sind höher, als die einer gesetzlichen Krankenversicherung und werden bei Arbeitnehmern in der Regel vom Arbeitgeber bezuschusst. Selbstständige bezahlen die Beiträge selbst, können aber die Höhe durch einen Selbstbehalt reduzieren.
Wer Wert legt auf die beste medizinische Versorgung und die Übernahme sämtlicher Kosten, die durch eine Krankheit entstehen, ist in der privaten Krankenversicherung bestens aufgehoben. Ansonsten gibt es für Selbstständige und andere Personen, die nicht gesetzlich versichert sein müssen, noch die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung. Die Leistungen sind dann die gleichen, wie sie auch alle anderen gesetzlich Versicherten erhalten.